KONZERT IM FESTSPIELHAUS

So 29. März 2026 | 18.00 Uhr | Festspielhaus StP

Karten

G.P. TELEMANN | Die Donnerode, TWV 6:3
J. HAYDN | Sinfonie „La Lamentatione“, Nr. 26
J.S. BACH | Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21

Annemarie Pfahler | Sopran
Maria Hegele | Alt
Bernhard Berchtold | Tenor
Alexander York | Bass
Günter Haumer | Bass

Domkantorei St. Pölten
Mitglieder des Bruckner Orchesters Linz
Domkapellmeister Valentin Kunert | Leitung

Passionsmusik mal anders: Zur Eröffnung der Karwoche weitet die Domkantorei St. Pölten den musikalisch-spirituellen Blick und regt über das Passionsgeschehen hinaus auch zum Nachdenken über Naturkatastrophen an.

Vokal Das verheerende Erdbeben von Lissabon 1755 fand seinen unmittelbaren musikalischen Widerhall in Georg Philipp Telemanns Oratorium Die Donnerode, das vor dem Hintergrund des Klimawandels ganz aktuelle Fragen aufwirft. Weiters spürt die Domkantorei St. Pölten gemeinsam mit dem Kammerchor Sindelfingen, Mitgliedern des Bruckner Orchesters Linz und handverlesenen Vokalsolist:innen in Johann Sebastian Bachs Kantate Ich hatte viel Bekümmernis nach, wie der Thomaskantor auf faszinierende Weise zwischen Schmerz, Klage, Hoffnung und Trost zu vermitteln wusste. Joseph Haydns Symphonie d-Moll La Lamentatione gesellt sich als Instrumentalwerk hinzu und verarbeitet dabei liturgische Melodien eines spätmittelalterlichen Passionsspiels.

Unter der Leitung von Valentin Kunert hat sich die Domkantorei St. Pölten ein vielfältiges Repertoire erarbeitet, das von der A-capella-Literatur des 16. Jahrhunderts über Werke des Barock bis hin zu zeitgenössischer Chorliteratur reicht. In Kooperation mit anderen Kammerchören und Orchestern wie dem L’Orfeo Barockorchester und den Brünner Philharmonikern werden große chorsymphonische Werke aufgeführt, so zuletzt Joseph Haydns Schöpfung, Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion und Arthur Honeggers Le Roi David. (Quelle,  Festspielhaus St. Pölten)