Domkapellmeister Valentin Kunert

Valentin Kunert studierte Dirigieren und Kirchenmusik A an den Hochschulen für Musik in Köln, Detmold und Stockholm. Nach Engagements als musikalischer Leiter während des Studiums begann der gebürtige Rheinländer 2015 seine Laufbahn als Kapellmeister, die ihn als Stellvertretenden Musikdirektor an den Friedrichstadt-Palast Berlin führte.

Von 2019 bis 2022 war er als Domkantor am Dom zu Wetzlar tätig. In dieser Zeit arbeitete er u.a. mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und der Philharmonie Südwestfalen zusammen.

Seit 1. September 2022 ist er als Domkapellmeister am Dom zu Sankt Pölten tätig und übernimmt die Lehrtätigkeit für Chorleitung und Gregorianik am Konservatorium.

Gastdirigate führten ihn u.a. zum WDR Funkhausorchester, dem Radio-Sinfonie-Orchester Bukarest, der Staatsphilharmonie Satu Mare und der Nordwestdeutschen Philharmonie.
Zudem ist Valentin Kunert künstlerischer Leiter des Kammerchors der Konrad-Adenauer-Stiftung, mit dem er regelmäßig konzertant im deutschsprachigen Raum zu erleben ist.

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Domkapellmeister Valentin Kunert

Domorganist Ludwig Lusser

Ludwig Lusser, geboren 1969 in Innervillgraten/Osttirol, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier (Theo Peer) und Orgel (Reinhard Jaud). Von 1989–1999 absolvierte er die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu). 1993 und 1995 wurde ihm zweimal der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst verliehen. Zusätzlich zu seiner Ausbildung in Wien besuchte er Meisterkurse bei Luigi Ferdinando Tagliavini, William Porter, Jean-Claude Zehnder, Jean Boyer, Guy Bovet und Piet Kee.

Von 1995 bis 2006 wurde er wiederholt zur Mitwirkung als Organist bei vielen Konzerten (Janacek Glagolithische Messe, Saint-Saens Orgelsymphonie, Martin Glogotha, u. a.) mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten der Gesellschaft der Musikfreunde Wien und im Wiener Konzerthaus eingeladen (Wolfgang Sawallisch, Michel Plasson, Gerd Albrecht, Georges Prêtre u.a.; Wiener Symphoniker, Orchestre National du Capitol de Toulouse, u. a.). Seit 1996 unterrichtet er am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien. Von 1999 bis 2006 unterrichtete er an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien.

Er ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten und unterrichtet am dortigen Diözesankonservatorium für Kirchenmusik.

Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits. Besonderes Anliegen ist ihm dabei die Orgelmusik seit 1945 in Österreich. Mehrere Komponisten vertrauten schon bisher Ludwig Lusser österreichische Erstaufführungen und Uraufführungen an. (z. B. 2013 „Polyphonie“ für Orgel, von Erich Urbanner für die Uraufführung im Rahmen des Festivals „Klangspuren Schwaz“ im Innsbrucker Dom).

Ein weiterer Schwerpunkt seines Repertoires ist die Orgelkammermusik. Seit 2006 ergaben sich dabei zahlreiche Partnerschaften mit bedeutenden Musikern wie beispielswiese Robert Wolf, Soloflötist der Wiener Symphoniker und des Concentus Musicus, Gabor Tarkövi, Solotrompeter der Berliner Philharmoniker, Walter Voglmayr, Soloposaunist der Wiener Symphoniker, Lorenz Raab, Solotrompeter der Volksoper Wien, dem Kreislertrio Wien, dem Ensemble Zeitgeist und der Musicbanda Franui. Eine langjährige Zusammenarbeit vielfältigster Art entwickelte sich seit 2006 auch mit der bemerkenswerten Sopranistin Martina Daxböck.

Drittes wichtiges Feld seiner musikalischen Arbeit ist die intensive Beschäftigung mit allen Fragen zur Orgelimprovisation. Neben seinen Auftritten als Improvisator an der Orgel in Konzert und Liturgie entwickelten sich seit 2006 zwei Improvisationspartnerschaften mit den Saxophonisten Bernd Oliver Fröhlich und Wolfgang Puschnig.

Die Konzertreihe ORGEL PLUS wurde 2007 von Ludwig Lusser ins ins Leben gerufen. Als künstlerischer Leiter präsentiert er außergewöhnliche Programme durch die Kombination von Orgel mit anderen Instrumenten (Trompete, Saxophon, Stimme, Cello u. a.) als auch anderen Kunstformen (Tanz, Malerei, Dichtung, Film).

2009 erschien bei Gramola/Wien seine Gesamteinspielung von Johann Sebastian Bachs Clavierübung III. Theil.

Weitere informationen  www.ludwiglusser.at  www.orgelplus.at

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Domorganist Ludwig Lusser

Assistenten

Maria Zeller-Dollfuss und Elisabeth Klutz - Leiterinnen Frauenschola

Elisabeth Klutz

Geboren in St. Pölten, arbeitet als Pharmazeutin in Krems. Erster Klavierunterricht mit 7 Jahren. Absolventin des Konservatorium für Kirchenmusik , Ausbildungszweige Kirchenmusik (Orgel bei Mag. Johannes Zimmerl) und Lied, Messe, Oratorium (Gesang bei Dr. Gerda Hondros). Mitglied des Domchores und Organistin in der Pfarre Wagram.

Maria Zeller-Dollfuss (geb. Kuran)

In Melk geboren, studierte Lehrämter: Musikpädagogik (Klavier, Cello, Flöte) an der Hochschule für Musik und Philosophie-Psychologie-Pädagogik an der Uni Wien, weiters Orgel (Dorli Lusser, Danksagmüller, Zimmerl), LMO (Steffl-Holzbauer, Hondros) und Chorleitung (Otto Kargl) am Diözesankonservatorium St. Pölten.

Sie unterrichtete am BORG St. Pölten, Stiftsgymnasium Melk und ist seit 1989 an der BAKIP und BASOP St. Pölten als Musikpädagogin und Koordinatorin für Musik tätig.

Sie spielte im Domorchester St. Pölten als Cellistin, leitete vier Jahre lang den Chor des „St. Pöltner MV 1837“ und wirkt nun als Sopranistin des Domchores und der Frauenschola.

Außerdem umfasst(e) ihre musikalische Aktivität (Flöte, Cello, Bratsche, Klavier, Orgel, Cembalo) die Mitwirkung, bzw Soloauftritte in mehreren Orchestern, so z.B. „St. Pöltner MV 1837“, Kammerorchester Traismauer, BLO Scheibbs-Melk, Musica Spontana in Wieselburg). Sie ist Preisträgerin mehrerer Musikwettbewerbe, absolvierte zahlreiche kammermusikalische Auftritte auch in Rundfunk und Fernsehen. Organisten- und Kantorentätigkeiten kennzeichnen ihren musikalischen Weg.

Aus ihrer ersten Ehe mit Dr. Hermann Dollfuss stammen vier Kinder und sechs Enkelkinder. Verheiratet ist sie in zweiter Ehe mit Dr. Ferdinand Zeller.

Ihr Lebensmotto: Musik ist ein Geschenk Gottes, damit Freude zu bringen eine Gnade!

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Maria Zeller-Dollfuss, Elisabeth Klutz