Geschenk-CD - Elias

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Domkantorei St. Pölten, cappella nova graz und das L’Orfeo Barockorchester präsentieren unter der Leitung von Otto Kargl das Oratorium Elias von F. Mendelssohn-Bartholdy.

Große Dürre herrscht im Land, das Volk fällt von Gott ab. Es scheint alles verloren, sogar Prophet Elias ringt wider seine eigene Resignation - ein Oratorium voller Dramatik im monumentalen Kleid romantischer Musik.

Rezension: Süddeutsche Zeitung vom 8.12.2020

Ausschnitt vom Booklet ELIAS - ©Ö1

Auszug aus der Rezension: Süddeutsche Zeitung vom 8.12.2020

"Es beginnt mit den vier schweren Akkorden von Franz Schuberts "Der Tod und das Mädchen". Der Prophet Elias stemmt sich gegen die Vielgötterei im Nordreich Israel und insbesondere gegen den Kult um den Gott Baal. Eine düstere alttestamentarische Geschichte, die auf große Soloauftritte und noch eindrucksvollere Chorszenen hoffen lässt. Felix Mendelssohn Bartholdy erfüllt 20 Jahre nach Schuberts Liedkomposition in seinem Oratorium "Elias" alle diese Wünsche. Dirigent Otto Kargl führt die Capella Graz, die Domkantorei St.Pölten, das ausgezeichnete L´Orfeo-Barockorchester sowie ein anspruchsvolles Solistenensemble siegesgewiss über Berge und Täler der Partitur (ORF). [...]"

Für das großartige und berühmte Oratorium Elias übernahm Felix Mendelssohn Bartholdy die Erzählung des Propheten Elias aus dem ersten Buch der Könige sowie Bibeltexte aus den Psalmen.

Die Uraufführung fand am 26. August 1846 unter Mendelssohns Leitung in Birmingham in englischer Sprache statt und wurde ein großer Erfolg, wie dem Briefwechsel an seinen Bruder Paul zu entnehmen ist: "Noch niemals ist ein Stück von mir bei der ersten Aufführung so vortrefflich gegangen und von den Musikern und den Zuhörern so begeistert aufgenommen worden..."

Nach der Uraufführung überarbeitete Mendelssohn dieses Werk. Der Chor nimmt als Hauptträger der Handlung verschiedene Rollen ein. Er reflektiert das Geschehen in einem größeren theologischen Zusammenhang. Dadurch reizte Mendelssohn alle kompositorischen Mittel aus und schuf eine Vielfalt der Funktionen und Formen der Chorsätze. Das Engel-Terzett „Hebe deine Augen auf” (Nr. 28) und das singulär zwei Jahre zuvor komponierte Doppelquartett „Denn er hat seinen Engeln befohlen” (Nr. 7) wurden zu beliebten und oft gespielten Chorstücken.

Domkantorei St. Pölten
cappella nova graz
L’Orfeo Barockorchester

Cornelia Horak, Sopran
Ida Aldrian, Alt
Daniel Johannsen, Tenor
Matthias Helm, Bass
Otto Kargl, Leitung